Deutsche See als Bio-Pionier
Unsere Bio-Fische und -Meeresfrüchte wachsen in vorbildlichen Projekten nach den strengen Richtlinien ökologischer Aquakultur auf.

Anforderungen an den Hersteller

Vorgaben für unsere Manufaktur und den Handel
  • Unsere Lieferpartner unserer BIO-Produkte werden für das Deutsche See-Sortiment im Sinne eines intensiven, von gegenseitigem Vertrauen geprägten Verhältnisses aufgebaut.
  • Wir führen regelmäßige Audits in unserer Manufaktur und bei unseren Lieferpartnern durch, um alle Bio-Anforderungen in der gesamten Lieferkette zu dokumentieren und kontrollieren.
  • Alle drei Deutsche See-Manufakturen sowie die rund 20 Niederlassungen sind gemäß der VO 834/2007 kontrolliert und zertifiziert.
  • Konventionelle Produkte und Bio-Produkte müssen während der Verarbeitung und Lagerung strickt getrennt werden.
  • Konventionelle Produkte und Bio-Produkte dürfen zu keinem Zeitpunkt vermischt werden.
  • Bio-Ware muss grundsätzlich zu Arbeitsbeginn auf gereinigten Arbeitsplätzen verarbeitet werden. Ist dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich, muss zunächst eine vollständige Zwischenreinigung durchgeführt werden.
  • Bio-Rohwaren und Bio-Produkte müssen während des gesamten Prozesses eindeutig als Bio-Ware gekennzeichnet sein.
  • Werden konventionelle Produkte und Bio-Produkte unverpackt mit Eis gekühlt, beispielsweise in unserer Manufaktur oder in der Fischtheke, darf das Schmelzwasser der konventionellen Ware nicht mit den Bio-Produkten in Kontakt kommen.

Anforderungen an Bio-Fisch

Grundsätze der ökologischen Aquakultur
  • Bio-Aquakulturen erfüllen genau definierte ökologische, nachhaltige und soziale Standards, arbeiten im Sinne des Tierwohls und ohne Gentechnik.
  • Bio-Aquakulturen unterliegen der EU-Gesetzgebung. Bio ist somit kein privater Standard.
  • Das Wasser muss am Ein- und Auslass der Anlage die gleiche, gute Wasserqualität haben. Das Wasser wird regelmäßig untersucht.
  • Der Einsatz von Antifouling-Mitteln auf den Netzen der Gehege ist verboten.
  • Die Tiere müssen ihre gesamte Lebenszeit in ökologischer Aquakultur verbringen.
  • Am Ort der ökologischen Aquakultur müssen die jeweiligen Tiere heimisch sein.
  • Geregelte Besatzdichte für jede Fischart: Für Süßwasser-Lachs ist z. B. eine Besatzdichte von maximal 20 kg/m³ Wasser vorgeschrieben, für Lachs aus dem Meer maximal 10 kg/m³ Wasser.
  • Es ist nicht gestattet, konventionelle Brut für die Aufzucht in ökologischer Aquakultur zu verwenden.
  • Der Einsatz von genmanipulierten Elterntieren, Brutstock und Futtermitteln ist nicht erlaubt.
  • Im Krankheitsfall wird die homöopathische Behandlung der Tiere bevorzugt.
  • Der Zusatz von Hormonen und Wachstumsregulatoren ist verboten.

Anforderungen an das Futter

Nach der EU-Öko-Verordnung
  • Die eingesetzten Futtermittel entsprechen grundsätzlich den Anforderungen der EU-Öko-Verordnung für Aquakultur.
  • Bio-Fisch wird mit streng kontrollierten, ökologisch zertifizierten Futtermitteln gefüttert.
  • Diese dürfen keine synthetischen Farb- und Zusatzstoffe enthalten.
  • Bio-Fisch und -Meeresfrüchte erhalten nur Fischfutter, das aus Fischen hergestellt wurde, die für den menschlichen Verzehr gefangen wurden.
  • Die im Futter verwendeten tierischen Zutaten stammen aus einer nachhaltig zertifizierten Fischerei.
  • Die im Futter verwendeten vegetarischen Zutaten müssen aus ökologischer Landwirtschaft stammen.
Nachhaltiger Fisch