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Zander

 

Lat:

Stizostedion spp. (Sander lucioperca)

D:

Zander

GB:

Pike perch

F:

Sandre

I:

Sandra

 

 


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Nährwerte

100g Zander
(verzehrbarer Anteil)


Energie:

326kJ
77 kcal


Grundzusammensetzung:

Wasser

78,4 %

Eiweiß

19,2 %

Fett

0,7 %


Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren:

257 mg


Mineralstoffe:

Natrium

24 mg

Kalium

391 mg

Calcium

53 mg

Magnesium

50 mg


Spurenelemente:

Zink

575 µg

Eisen

641 µg

Selen

23  µg


Vitamine:

Vitamin B1

160 µg

Vitamin B2

250 µg

Vitamin K

3 µg


Zubereitung:

- kochen
- backen

- dünsten

- braten

- grillen

Beschreibung

Der Zander gehört zur Familie Percidae. Unter den barschartigen Süßwasserfischen ist er auch der größte Vertreter in Europa. Er hat einen spitz zulaufenden Kopf und seine Körperform ist optimal für schnelle Bewegungen im Wasser gebaut. Sein Maul ist reichlich bezahnt und sein riesiger Oberkiefer reicht bis hinter das Auge.

Zander können bis zu 1,00 Meter lang und über zehn Kilogramm schwer werden. Die Exemplare, die jedoch für den Fischverkauf gefangen werden, sind in der Regel 40 bis 80 Zentimeter lang und wiegen bis zu 6 Kilogramm. Zander können bis zu 17 Jahre alt werden.

Der Rücken des Zanders ist graugrün und hat mehrere dunkle Querringe. Der Bauch ist weiß, wird jedoch vor allem bei männlichen Tieren während der Laichzeit etwas dunkler. In der Regel geht der Zander am Morgen oder Abend an der Wasseroberfläche auf die Jagd und verbringt den Rest seiner Zeit am Boden versteckt. Zander laichen von Mitte Februar bis in den Juli hinein, aber überwiegend von April von bis Ende Mai. Nach dem Schlüpfen der Jungtiere werden diese vom Männchen beschützt, bis sie selbst in der Lage sind, sich zu wehren. Bereits ab einer Größe von drei bis fünf Zentimetern beginnen sie sich räuberisch zu ernähren. Erwachsene Tiere ernähren sich ausschließlich von anderen Fischarten. Im Gegensatz zum Hecht halten Zander sich lieber ein wenig weiter vom Ufer entfernt auf.

 

Vorkommen
Zander gab es ursprünglich in größeren Seen und Flüssen in Deutschland, Skandinavien und Osteuropa, vom Aralsee bis zum Einzugsgebiet der Elbe. Heute sind sie auch in großen Teilen Westeuropas und den USA zu finden. Zander bevorzugen vor allem tiefere Stellen von fließenden und stehenden Gewässern und stellen hohe Ansprüche an den Sauerstoffgehalt des Wassers. Überwiegend ist der Zander in Süßwassergewässern zuhause, ist aber auch in Brackwasser heimisch.

Fangmethoden
In der Berufsfischerei werden für den Fang von Zandern Zug- und Stellnetze, Angeln oder auch Reusen benutzt. Für Hobbyangler ist der Zander besonders reizvoll, da er nur schwierig zu fangen ist und daher eine große Herausforderung darstellt. Jungfische bis zu einer Größe von 40 Zentimetern sind übrigens geschützt und müssen, wenn sie in das Netz gegangen sind, wieder schonend zurück in das Wasser gesetzt werden.

Wirtschaft

Zander spielen auf dem deutschen Fischmarkt eine sehr bedeutende Rolle. Vor allem in der Gastronomie zeichnet sich in den vergangenen Jahren ein Trend zunehmender Nachfrage ab. Der Bedarf wird sowohl durch Wildfang als auch durch Zander aus Aquakulturengedeckt.

Geschmack
Zander zeichnet sich durch mageres, zartes, trotzdem aber sehr festes Fleisch mit einem dezenten Geschmack aus.

Tipps

Als Ersatz für den Zander eignen sich Wolfsbarsch oder Adlerfisch. Wer einmal in Ungarn Urlaub macht, sollte dort unbedingt Zander probieren, denn dort ist er weit verbreitet und wird auf viele wohlschmeckende Arten zubereitet.

 

Saison

Der Zander ist das ganze Jahr über im Angebot.