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Rotbarsch

Lat:

Sebastes spp.

D:

Rotbarsch

GB:

Redfish

F:

Grande Sébaste

E:

Gallineta, corvina

I:

Sebaste

 

 


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Nährwerte

100g Rotbarsch
(verzehrbarer Anteil)


Energie:

443 Kilojoule


Grundzusammensetzung:

Wasser

76,9 %

Eiweiß

18,2 %

Fett

3,6 %


Fettsäuren:

Mehrfach ungesättigt

497 mg


Cholesterol:

75 mg


Mineralstoffe:

Natrium

80 mg

Kalium

308 mg

Calcium

22 mg

Magnesium

29 mg


Spurenelemente:

Jod

99 µg

Phosphor

201 mg

Eisen

690 µg

Selen

44 µg


Vitamine:

Vitamin A

14 µg

Vitamin B1

110 µg

Vitamin B2

80 µg

Vitamin C

800 µg

Vitamin D

2,3 µg


Zubereitung:

- kochen
- backen

- dünsten

- pochieren

- braten

Beschreibung
Der Rotbarsch fällt vor allem durch seine feuerrote Farbe auf. Trotz seines Namen wird er nicht zu den Barschen gezählt, sondern gehört zur Familie der Stachelköpfe und ist ein so genannter Knochenfisch. Er wird im Durchschnitt etwa 40 Zentimeter lang, erreicht aber auch manchmal Längen bis zu einem Meter. Sein Körper ist knallrot. Ein weiteres auffälliges Merkmal sind die sehr harten Schuppen, die am Ende leicht zu spitzen Dornen zusammenlaufen. Sie sorgen für eine sehr raue Körperoberfläche des Rotbarsches.
Eine Besonderheit ist, dass der Rotbarsch zu den Fischen gehört, die ihre Jungen lebend auf die Welt bringen. Die Muttertiere brüten ihre Eier im eigenen Körper aus. Zwischen März und Juni werden dann die Jungen geboren, die pro Tier bis zu 150.000 Larven zählen können.
Die Hauptnahrung von Rotbarschen sind Garnelen, Krabben und kleinere Fischarten.

Vorkommen  
Rotbarsche leben vornehmlich im Nordatlantik. Die größten Fischbestände finden sich vor Island, Grönland, Südschottland, Westirland und vor der nordischen Westküste.

Fangmethoden
Am häufigsten werden für den Fang von Rotbarschen Schleppnetze eingesetzt. In der Berufsfischerei hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden und inzwischen wurde auf die Bedrohung der Fischbestände reagiert. So sind die Maschenweiten vergrößert und Fluchtfenster in die Netze eingebaut worden, um Jungtieren das entkommen zu ermöglichen und so deren Überleben zu sichern.

Wirtschaft   
Der Rotbarsch ist in Deutschland sehr beliebt und dementsprechend wichtig für die Fischwirtschaft. Es gibt zahlreiche Arten dieses Fisches, wobei bei uns vor allem der Flachsee- und der Tiefsee-Rotbarsch auf dem Absatzmarkt eine Rolle spielen.

Geschmack   
Das feste, weiße und saftige Fleisch des Rotbarsches schmeckt sehr delikat und hat ein herzhaftes Aroma. Es enthält vergleichsweise nur wenig Fett.

Tipps   
Als Ersatz für den Rotbarsch eignen sich Dorsch, Lengfisch oder auch Seelachs. Da der Fisch giftige Stacheln hat, sollte man ihn am besten vom Fischhändler selbst küchenfertig vorbereiten lassen.

Saison   
Der Rotbarsch wird das ganze Jahr über vor Island gefangen und ist deshalb saisonunabhängig in gleichbleibender Qualität erhältlich.