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Makrele

Lat:

Scomber scombrus

D:

Makrele

GB:

Mackerel

F:

Maquereau

E:

Caballa

I:

Sgombro





 

 

Nährwerte

100g Makrele
(verzehrbarer Anteil)


Energie:

758 Kilojoule


Grundzusammensetzung:

Wasser

68 %

Eiweiß

18,7 %

Fett

11,9 %



Fettsäuren:

Mehrfach ungesättigt

2040 mg



Cholesterol:

75 mg


Mineralstoffe:

Natrium

84 mg

Kalium

386 mg

Calcium

12 mg

Magnesium

30 mg



Spurenelemente:

Jod

51 µg

Phosphor

244 mg

Eisen

1,2 µg

Selen

38 µg



Vitamine:

Vitamin A

100 µg

Vitamin B1

130 µg

Vitamin B2

360 µg

Vitamin D

4,0 µg

Beschreibung
Makrelen gehören zu der Art der Thunfische. Die Makrele ist ein pelagischer, gewandt schwimmender Zugfisch. Die Besonderheit ist, dass den Makrelen die Schwimmblase fehlt. Eine Schwimmblase dient dazu, dass der Fisch sein Gewicht dem Druck des Wassers anpassen kann und somit in der Lage ist im Wasser zu schweben. Fische, die am Boden leben oder besonders schnelle Schwimmer sind (wie die Makrelen) haben eine zurückgebildete oder keine Schwimmblase. Das macht Makrelen sehr beweglich und hilft ihnen sich vor ihren Feinden, z.B. Dornhai, Heringshai, Thunfisch oder Delphin, zu schützen. Sie hat blaue Querstreifen am Rücken und wird in der Regel bis zu 50 cm lang und kann elf Jahre alt werden. Die Farbe der Makrele ist leuchtend grünblau und nach dem Fang dann blausilbern. Wie bei allen Fischen dieser Gattung stehen hinter der zweiten Rücken- und Afterflosse je fünf einzelne kleine Flossen. Aufgrund der torpedoartigen Körperform erreicht sie bemerkenswerte Geschwindigkeiten. Sie kann blitzschnell ausweichen, größere Tiefen aufsuchen oder aus der Tiefsee rasch an die Oberfläche stoßen. Die Makrele ist ein Schwarmfisch und hält sich meist nahe der Wasseroberfläche auf. In der winterlichen Ruhezeit nehmen Makrelen keine Nahrung zu sich. Im Frühjahr ernähren sie sich von Plankton, Flügelschnecken und Kleinkrebsen. Im späten Frühjahr und Sommer nach der Laichzeit steigt der Nahrungsbedarf rapide an. In Gruppen jagen sie die Brut der Heringe, Sprotten, Dorsche, Wittlinge und Sandspierlinge.

Vorkommen
Die Makrele durchquert in großen Schwärmen das Mittelmeer, den Atlantik und die Nordsee. Die Zugfische treten im Sommer und im Herbst an der Küste im Skagerrak, in der Nordsee und im südlichen Teil des norwegischen Beckens in großen Schwärmen auf. In Europa sind zwei Hauptbestände bekannt. Ein Teil lebt westlich der Britischen Inseln, der andere Teil in der Nordsee und im Skagerrak. Gegen Jahresende wandern die geschlechtsreifen Makrelen aus der Nordsee in die Laichgebiete westlich und südwestlich von Irland.

Fangmethoden
Makrelen werden gezielt von September bis Anfang März gefischt. Es werden Fangschiffe unterschiedlicher Größe eingesetzt. Von Kuttern, die mit Netzen und Schleppangel an der Küste fischen bis zu Ringwadenfahrzeugen, die auf hohe See gehen. Das Schleppnetz ist das Hauptfanggerät der Makrelenfischerei. Da die Schonung von Jungfischen für die langfristige Bestandserhaltung besonders wichtig ist, werden größere Netzmaschenweiten empfohlen, durch die die Jungfische hindurchschlüpfen können. Die Makrele ist ein beliebter Sportangelfisch.

Wirtschaft
Da die Makrele beim Verbraucher beliebt ist, ist sie für die Fischwirtschaft von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Sie ist immer noch unter den ersten zehn in der Rangskala der beliebtesten Speisefische zu finden.

Geschmack
Die Makrele hat einen arttypischen Geschmack und saftig-würziges Fleisch. Sie schmeckt als Räucherfisch besonders ausgeprägt nach Rauch. Außerdem lassen sich auch die Gräten gut entfernen. Das aromatische, zarte Fleisch der Makrele ist bräunlich-rot gefärbt und saftig. Der Fettgehalt schwankt je nach Jahreszeit zwischen ungefähr nur drei Prozent im Frühjahr und 30 Prozent im Herbst. Das Gute am Fett ist der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die Herz und Kreislauf in Schwung bringen.

Tipps
Am besten schmeckt die Makrele geräuchert und zwar wenn sie noch warm aus dem Rauch kommt.

Saison