Lachsforelle
Lat: | Oncorhynchus mykiss |
D: | Lachsforelle |
GB: | Trout |
F: | Truite |
E: | Trucha |
I: | Trota |
Nährwerte
unterliegen Schwankungen, die aus dem vom Zuchtberieb verwendeten Futtermittel und der Saison resultieren |
Energie:
630 Kilojoule |
150 Kilokalorien |
Grundzusammensetzung:
Wasser | 71 % |
Eiweiß | 19,5 % |
Fett | 8 % |
Fettsäuren:
Mehrfach ungesättigt | 0,72 mg |
Cholesterol:
45 mg |
Mineralstoffe:
Natrium | 63 mg |
Kalium | 374 mg |
Calcium | 12 mg |
Magnesium | 26 mg |
Phosphor | 245 mg |
Spurenelemente:
Jod | 3,5 µg |
Eisen | 441 mg |
Selen | 24,5 µg |
Vitamine:
Vitamin A | 45 µg |
Vitamin B1 | 84 µg |
Vitamin B2 | 76 µg |
Vitamin C | 3,4 µg |
Zubereitung:
- braten, räuchern, grillen |
Beschreibung
Die Lachsforelle wird oft „Eismeerlachsforelle“ genannt, wenn sie wie häufig aus den eiskalten Fjorden Norwegens kommt. Daher stammt der Namenszusatz „Eismeer“. Der Begriff „Lachsforelle“ leitet sich von der an Lachs erinnernden Fleischfärbung ab, die im Gegensatz zu normalen Forellen von rosa über orange bis hin zu rot reicht. Die Lachsforelle kann im Prinzip aus allen Forellenarten gezüchtet werden, ist jedoch größer und fetthaltiger als normale Forellen. Ihr Schlachtgewicht beträgt wie beim Lachs rund 3 bis 5 Kilogramm, ihr Fettgehalt liegt mit 6 bis 10 % jedoch deutlich unter dem des Lachses. Lachsforellen erreichen eine Größe von ca. 65 bis 70 Zentimeter und werden damit etwa halb so groß wie Lachse. Sie ist dunkelgrau gefärbt, Bauch und Flanken sind wesentlich heller und silbrig glänzend. Kopf, Körper, Rücken- und Schwanzflosse sind mit zahlreichen dunklen Tupfen gezeichnet. Die typische rötliche Fleischfärbung ergibt sich aus der aufgenommenen Nahrung. Bei der Lachsforellenzucht wird zum Erreichen der Fleischfärbung das natürliche Carotinoid Astaxanthin dem Futter zugefügt. In der freien Natur aufgewachsene Meerforellen, Seeforellen und Bachforellen nehmen dieses Carotinoid auch über die Nahrung auf. Denn Bachflohkrebse und andere Krebsarten enthalten dieses rötliche Carotinoid, wodurch das Fleisch dieser Forellenarten ebenfalls eine leichte rötliche Färbung aufweisen kann.
Vorkommen
Die Eismeerlachsforelle wird in eiskalten norwegischen Fjorden in Aquakultur herangezogen.
Wirtschaft
Die Lachsforelle stammt aus Aquakultur und kann im Prinzip aus jeder Forellenart gezüchtet werden.
Lachsforellen werden roh, heißgeräuchert, kaltgeräuchert oder „graved“ (gebeizt) angeboten. Rohe Lachsforellen kommen küchenfertig oder als Filet auf den Markt.
Geschmack
Ihr Fleisch hat eine angenehm feste Struktur, einen feinen Schmelz und einen kräftigen Geschmack. Besonders gut schmecken Eismeerlachsforellen, wenn die Filets gesäuert, gesalzen und in Mehl gewendet bei schwacher Hitze drei bis vier Minuten pro Seite in einer Pfanne gebraten werden. Ganze Fische gart man dagegen lieber in einer feuerfesten Form oder in Alufolie gewickelt im Backofen. Auch zum Grillen eignen sie sich hervorragend.
Tipps
Forellen enthalten sogenannte „Stehgräten“, die in die Rückenmuskulatur ragen und beim Filetieren im Fleisch bleiben. Diese können bei kleinen Forellen unbedenklich mitgegessen werden. Bei der Eismeerlachsforelle sollten sie jedoch entfernt werden.
Saison
Da die Eismeerlachsforelle in Aquakultur gezüchtet wird, ist sie ganzjährig in nahezu gleich bleibender Qualität erhältlich.

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