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Hummer

 

Lat:

Homarus gammarus/Homarus americanus

D:

Hummer

GB:

Lobster

F:

Homard

E:

Bogavante

I:

Astice, Lupo di Mare


 

 

 

Nährwerte

100g Hummer (Durchschnittswert; kann variieren)
(verzehrbarer Anteil)


Energie:

341 Kilojoule


Grundzusammensetzung:

Wasser

79,8 %

Eiweiß

15,9 %

Fett

1,9 %


Fettsäuren:

Mehrfach ungesättigt

536 mg


Cholesterol:

89 mg


Mineralstoffe:

Natrium

270 mg

Kalium

220 mg

Calcium

61 mg

Magnesium

24 mg


Spurenelemente:

Jod

100 µg

Phosphor

234 mg

Eisen

1 mg 

Selen

130 µg


Vitamine:

Vitamin B1

130 µg

Vitamin B2

88 µg 

Folsäure

16 µg


Zubereitung:

- kochen

Beschreibung
Die sehr langlebigen Hummer werden bis zu 70 cm lang und bis zu 9 Kilogramm schwer. Im Durchschnitt jedoch werden Hummer etwa 30 cm lang und ungefähr 1 Kilogramm schwer. Die Farbe variiert stark von einem kräftigen blau bis zu dunklen Violett-Tönen. Die Flanken sind gelb bis braun mit dunkleren, oft rötlichen Sprenkeln. Meist ist die rechte Schere stärker ausgeprägt als die linke, da sie zum Beutefang und als Verteidigungswaffe dient. Mit der linken Schere zerkleinern sie ihre Nahrung. Hummer sind nachtaktive Tiere und verstecken sich tagsüber in Hohlräumen und unter Steinen. Sie ernähren sich überwiegend von Aas, lebenden Fischen, Muscheln, Algen und anderen Meerespflanzen. Die Weibchen laichen nur alle zwei Jahre. Sie tragen bis zu 100.000 Eier unter ihrem Schwanzteil. Die Hummer wachsen nur sehr langsam. Während des Wachstums häuten sie sich zu Anfang neun Mal pro Jahr, später alle zwei Jahre. Die Geschlechtsreife erreichen die Tiere im Alter von sechs Jahren.

Vorkommen
Hummer sind weltweit verbreitet. Die bekanntesten Arten sind der Amerikanische Hummer (Homarus americanus) und der Europäische Hummer (Homarus gammarus). Hummer kommen vor allem in den Gewässern vor der nordamerikanischen Ostküste und in nahezu allen europäischen Meeren vor, von der skandinavischen Westküste bis zur iberischen Halbinsel und im Mittelmeer. Sie leben im Sommer in flachen Küstengewässern mit felsigem Boden. Im Winter ziehen sie sich in Gewässer von bis zu 50 m Tiefe zurück.

Fangmethoden
Die Tiere werden mit so genannten Hummerkörben gefangen. Wenn die Hummer in den Korb gelangen, ist konstruktionsbedingt kein Entweichen möglich. Um den Hummerbestand zu schützen, dürfen in vielen Ländern keine Hummer unter 21 cm Länge gefangen werden. Somit wird sichergestellt, dass sie die Geschlechtsreife erreichen. Sie werden nach dem Fang nicht getötet. Denn die Hummer sollen den Konsumenten lebend erreichen.

Wirtschaft
Hummer gelten als Delikatesse. Da ihr Vorkommen begrenzt ist, schlägt sich dies auch auf den Preis des Hummers nieder, was erklärt, warum Fischereiboote und –händler für den Fang und Transport des Hummers einen solchen großen Aufwand betreiben. Trotz allem macht der Hummer in Bezug auf den gesamten Fischhandel nur einen verschwindend geringen Anteil aus.

Geschmack
Der Hummer hat weißes, feines und sehr aromatisches Fleisch, das für seinen ureigenen charakteristischen Geschmack bekannt und berühmt ist. Es schmeckt etwas süßlich und nach Meer.

Tipps
Gekochter Hummer sowie ausgelöstes Hummerfleisch kann tiefgefroren gekauft werden.

Saison
Die Hauptfangsaison sind die Sommermonate. Zu dieser Zeit befinden sich die Hummer in den flacheren Küstengewässern.