Gelbschwanzmakrele

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Gelbschwanzmakrele

 

Lat:      Seriola lalandi     

D:        Gelbschwanzmakrele

GB:      yellowtail kingfish

F:        Seriole

E:        Seriola

I:         Ricciola

 

 



 

 

Nährwerte:

100g frische Gelbschwanzmakrele
(verzehrbarer Anteil)


Energie:

428 Kilojoule
102 Kilokalorien


Grundzusammensetzung:

Wasser

77,3g

Eiweiß

21,6g

Fett

1,1g


Fettsäuren:

Mehrfach ungesättigt

400 mg


Zubereitung:

- braten
- grillen
- roh gebeizt
- roh

 

 


Beschreibung

Die Gelbschwanzmakrele (Seriola lalandi), auch Kingfish genannt, gehört zur Familie der Stachelmakrelen und ist ein schwarmbildender Raubfisch. Ihren Namen verdankt diese edle Makrelenart ihrer leuchtendgelben
Schwanzflosse. Auffallend sind auch ihre markant gelben After- und Rückenflossen, die durch Stacheln gestützt werden. Sie hat einen silbrig glänzenden Bauch, einen azurblauen Rücken  und bernsteinfarbene Flanken.
Die maximale Länge beträgt 2,5 Meter, wobei ein Gewicht von bis zu 96 Kilogramm erreicht werden kann. Durchschnittlich werden Gelbschwanzmakrelen einen Meter groß und wiegen 10 bis 15 Kilogramm. Die schnellen Raubfische ziehen im Freiwasser im Schwarm umher und folgen ihren Beutetieren: kleinen Schwarmfischen, Tintenfischen und Krustentieren. Die ausdauernden Schwimmer können es dabei auf Geschwindigkeiten von 50 bis 60 Kilometer pro Stunde bringen. 


Vorkommen
   
Gelbschwanzmakrelen findet man in den tropischen und gemäßigten Ozeanen der gesamten Erde. Sie halten sich im uferfernen Freiwasserbereich der  Küstengebiete, in der Nähe von Riffen und im offenen Meer auf. Ihr
Verbreitungsgebiet liegt im Indo-Pazifik vor Japan und um Australien, im Ostpazifik vor Chile bis British-Columbia und im Ostatlantik zwischen Südafrika und St. Helena. Die Fische halten sich sowohl in Wasseroberflächennähe als
auch in Tiefen von bis zu 800 Metern auf. Gelbschwanzmakrelen bevorzugen wärmere Gewässer mit einer Temperatur zwischen 18 und 24°C, auch wenn sie gelegentlich in kälterem Wasser zu finden sind.


Fangmethoden
   
Gelbschwanzmakrelen werden überwiegend mit der Langleine gefangen. Zunehmend wird diese Makrelenart jedoch auch in
Aquakulturfarmen gezüchtet.


Wirtschaft   
Gelbschwanzmakrelen werden in Aquakulturfarmen vor den Küsten Südaustraliens, Neuseelands und Japans gezüchtet. Das durchschnittliche Gewicht der gezüchteten Makrelen liegt zum Zeitpunkt der Schlachtung zwischen 3,5 und 5,5 Kilogramm. Vor allem die Gastronomie bezieht Gelbschwanzmakrelen wegen ihrer hohen Qualität und ihrem besonderen Geschmack. Doch auch bei Sportfischern ist diese Makrelenart ein beliebter Fang. Sie kommt in  frischem Zustand, gefroren, eingesalzen oder getrocknet auf den Markt.


Geschmack   
Das kräftige, feste, helle Fleisch hat einen reinen, leicht mineralischen Geschmack und einen frischen, salzigen Geruch. Die Fleischfarbe ist weiss bis rosarot. Der Bauch ist angenehm mit Fett marmoriert und hat dadurch einen
schönen Schmelz. Insbesondere bei Sushi und Sashimi von Gelbschwanzmakrelen ist ein hoher Fettgehalt erwünscht, da dieser den natürlichen Geschmack des Fleisches hervorhebt.


Tipps

Die Gelbschwanzmakrele kann vielfältig zubereitet werden. Sie ist gegrillt, gebraten, roh gebeizt und als Sushi ein Genuss. Besonders asiatische Zutaten wie Sesam, Soja und Ingwer harmonieren mit dem mineralischen Geschmack des Fleisches.


Saison  
Der Wildfang von Gelbschwanzmakrelen beginnt im Juni. Da die Gelbschwanzmakrele zunehmend gezüchtet wird, ist sie ganzjährig in gleich bleibender Qualität erhältlich.