Alaska-Seelachs

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Alaska-Seelachs

 

Lat:

Theragra chalcogramma

D:

Alaska-Seelachs

GB:

Pollock, Alaska Pollock

F:

Lieu de l’Alaska, morue du Pacifique occidental

E:

Abadejo de Alaska, Colin de Alaska

I:

Merluzzo dell’ Alaska, Pollack d’ Alaska

 

 






 

 

Nährwerte

100g frischer Alaska-Seelachs
(verzehrbarer Anteil)


Energie:

284 Kilojoule

67 Kilokalorien

 


Grundzusammensetzung:

Wasser

81,2 %

Eiweiß

16,7 %

Fett

0,8 %


Mineralstoffe:

Natrium

100 mg

Kalium

428 mg

Calcium

8 mg

Magnesium

57 mg

Phosphor

376 mg


Spurenelemente

Jod

103 µg

Zink

433 µg

Eisen

200 µg


Vitamine:

Vitamin B1

170 µg

Vitamin B2

170 µg

Vitamin B12

1,2 µg

Folsäure

3,1 µg


Zubereitung:

- braten
- dünsten
- kochen
- backen

Beschreibung
Der Alaska-Seelachs hat große Ähnlichkeit mit dem Kabeljau und dem Dorsch. Sein Körper ist länglich und am Kopf hat er mehrere charakteristische Bartfäden. Seine Bauchflosse ist durchgehend und die Rückenflossen sind fast übergangslos miteinander verbunden. Ein sehr gutes Erkennungsmerkmal ist auch seine geschwungene Seitenlinie.
Der Alaska-Seelachse ist eher ein kleiner Fisch, der maximal 80 Zentimeter lang und bis zu 15 Jahre alt werden kann. Er bevorzugt als Lebensraum den Meeresboden und ernährt sich von verschiedenen Kleintieren, die mit ihnen diesen Lebensraum teilen, wie etwa junge Heringe oder Lachse. Die Geschlechtsreife erreicht der Alaska-Seelachs im Alter von drei bis vier Jahren. Dann kann er jedes Jahr bis zu 15 Millionen Eier ablegen.

Vorkommen
Der Alaska-Seelachs lebt hauptsächlich im Nordpazifik. Die deutsche Berufsfischerei fängt selbst keinen Alaska-Seelachs, so dass in Deutschland deshalb ausschließlich importierter Alaska-Seelachs verkauft wird.


Fangmethoden
Beim Fangen von Alaska-Seelachs kommen in der Regel Schleppnetze zum Einsatz. Die Fänge werden in der Regel sofort filetiert und tiefgefroren, so dass die Schiffe auch mehrere Wochen auf See bleiben können. Die am Lebensraum des Fisches, dem Nordatlantik,  ansässigen Staaten USA, Russland und Japan stellen dabei die Hauptfangnationen dar.

Wirtschaft
Der Alaska-Seelachs zählt zu den am meisten gefangenen Fischarten weltweit. Aufgrund der riesigen Mengen ist er auf dem Fischmarkt trotz seiner sehr guten Qualität relativ preiswert zu haben. In Deutschland gilt er als kostengünstige Alternative zu teureren Fischen und rangiert auf der Beliebtheitsskala der Verbraucher ganz oben.          

Geschmack
Das Fleisch des Alaska-Seelachses ist sehr zart und schmackhaft. Der Fisch wird in der Regel gleich nach dem Fangen noch an Bord des Schiffes verarbeitet. Das weiße bis rosafarbene Fleisch wird sehr oft für die Herstellung von tiefgefrorenen Produkten, zum Beispiel für Fischstäbchen, verwendet.

Tipps
Heute liegt Alaska-Seelachs in Deutschland ganz vorne in der Hitliste der beliebtesten Seefischarten. Alaska-Seelachs kann sowohl gedünstet und gebraten als auch gekocht oder gebacken werden. Als Beilage eignet sich fast jedes Gemüse sowie Reis und Kartoffeln, aber auch Bandnudeln sind lecker dazu.

Saison
Viele Fischliebhaber in Deutschland haben Alaska-Seelachs noch nie in einer Frischfischtheke in voller Größe gesehen - gegessen und genossen haben ihn aber schon die meisten. Wegen dem zarten und feinen Fleisch muss er unmittelbar nach dem Fang auf dem Verarbeitungsschiff verarbeitet werden. Dabei werden durch Schockfrostung bei minus 32 Grad Celsius gefrorene Filetblöcke hergestellt, die nach der Anlandung von der fischverarbeitenden Industrie als Rohware eingesetzt und zu tiefgefrorenen Endprodukten weiterverarbeitet werden. Somit ist
Alaska-Seelachs das ganze Jahr über in mehreren Variationen erhältlich.