"Deutsche See" Engagement
Nachhaltiger Umgang mit den uns gegebenen Meeresressourcen ist einer der wesentlichen Aspekte in der Unternehmenspolitik der Fischmanufaktur "Deutsche See" - und ein höchst persönliches Anliegen für die geschäftsführenden Gesellschafter.
"Deutsche See" hat das Thema Nachhaltigkeit in der Fischbewirtschaftung bereits seit einigen Jahren in den Fokus seiner Unternehmenspolitik gerückt und dieses zu einer echten Kernkompetenz ausgebaut. Unser Grundsatz lautet: "Von den Erträgen leben, nicht von der Substanz!"Beim Marktführer sieht man darin eine permanente Verpflichtung, Transparenz und Verant-wortungsbewusstsein auf allen Ebenen zu schaffen, die die maritime Bewirtschaftung betreffen. Ein Selbstverpflichtung also, sich permanent und intensiv mit den Einkaufsquellen vor Ort auseinanderzusetzen.
Im Fokus stehen dabei immer wieder Bestandsproben, Bestandsmanagement, oder die Struktur und der Aufbau von Aquakulturbetrieben.
Doch es geht um weit mehr. Bei "Deutsche See" wird Nachhaltigkeit in einem originären und umfassenden Sinn verstanden. Täglich gelebt und geprägt von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Denn nur dieses Team kann einen nachhaltigen Erfolg im Sinne des Ökosystems Meer gewährleisten.
Dabei achtet "Deutsche See" in besonderem Maße darauf, unternehmerisches Handeln und ökologische wie soziale Aspekte in Einklang zu bringen.
Voraussetzung hierfür sind tägliche konkrete Anstrengungen aller Beteiligten in ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht.
Dementsprechend basiert das Nachhaltigkeitsverständnis von "Deutsche See" auf drei unumstößlichen Pfeilern:
- Den schonenden Umgang mit den nachwachsenden Ressourcen im Bereich Fisch und Meeresfrüchte
- Die kontinuierliche Optimierung des Umwelt-/Energiemanagements der betrieblichen Prozesse
- Die soziale Verantwortung für die beteiligten Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens auf nationaler und globaler Ebene.
Und diesen Herausforderungen stellt sich "Deutsche See" höchst aktiv:
1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen nicht nur Fisch und Meeresfrüchte zum Erlebnis, sondern tragen auch Sorge für eine schonende Behandlung der wertvollen Ressource Fisch. Dabei helfen "Deutsche See" das langjährige anerkannte Know-how im komplexen und anspruchsvollen Themengebiet Fisch und umfangreiche Kenntnisse aller Wertschöpfungsstufen - vom biologischen Ursprung bis zum genießenden Verbraucher.
Denn nur, wer dieses leisten kann, dient tatsächlich der Umwelt und stärkt das Vertrauen in dieses unverzichtbare Produkt Fisch!
Wie "Deutsche See“ durch gezielte Maßnahmen Nachhaltigkeit stärkt und die Umwelt schützt
"Deutsche See“
- unterstützt internationaler Initiativen und dabei besonders die gezielte Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse;
- ist permanent bestrebt, jedes Handeln vom Einkauf bis zur Auslieferung sowie in den Bereichen Umwelt und Soziales so auf Nachhaltigkeit und
Transparenz auszurichten, dass neben wirtschaftlichem Erfolg, eine dauerhafte Schonung der Ressourcen verfolgt wird; - fordert und fördert intern und extern eine umweltschonende Prozessgestaltung (z. B. durch Nutzung regenerativer Energien, Nutzung von umweltfreundlich hergestelltem Trockeneis für Kurztransporte;
Um die Umsetzung dieser Ziele zu gewährleisten, achtet "Deutsche See" in besonderem Maße auf die Handlungsempfehlungen der Wissenschaft.
Sie sind der alleinige Maßstab für unser nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln. Aus diesen Empfehlungen resultiert beispielsweise unser Verzicht auf den Handel mit dem Blauflossen-Thunfisch (oder auch "Roter Thun"), Kabeljau aus Nordseebestand, Drachenkopf oder auch auf den Handel mit Muscheln aus dem Mittelmeer.
A) Schonung und Schutz der natürlichen
Ressourcen durch bestandserhaltende
Fischerei
Unser Ziel ist es, die natürlichen Ressourcen unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Richtlinien bestmöglich zu erhalten!
Dies verfolgen wir konsequent durch ein Bündel übergeordneter Maßnahmen:
- Die Implementierung und Umsetzung eigener Einkaufsleitlinien (Einkaufs-Bedingungen / Leitlinien für die Partner auf der Einkaufsseite);
- Die Sicherung der Rückverfolgbarkeit der Produkte, Transparenz;
- Die Pflege langjähriger und von Zuverlässigkeit geprägter Partnerschaften mit den weltweiten Lieferanten, regelmäßige, auch unangekündigte Audits;
- Den Artenschutz: Gefährdete Fischarten (wie beispielsweise der "Rote Thun" oder Blauflossenthunfisch) werden aus dem Sortiment genommen; eine kontinuierliche Sortimentsoptimierung gemäß aktueller Entwicklungen in den Bereichen Artenschutz, Lebensmittelrecht und Qualitätsmanagement findet regelmäßig statt;
- Ware aus der "IUU" ("Illegal Unreported sog. Piratenfischerei) wird kategorisch abgelehnt;
- Etwaige Ausweichmöglichkeiten z.B. auf MSC-Fisch und BIO-Fisch werden kontinuierlich geprüft;
- Es werden fortlaufend Möglichkeiten eines verstärkten Bezugs von Fischen aus Aquakultur überprüft;
- Es werden regelmäßige Kontrolle der aktuell gültigen Standards zur nachhaltigen Nutzung der Ressourcen sowie Untersuchung von Möglichkeiten zu deren Optimierung angestrebt;
- Dafür betreibt "Deutsche See" den ständigen und intensiven Austausch sowie Kooperationen mit sämtlichen relevanten Interessengruppen,
Umweltorganisationen und zuständigen Behörden sowie der entsprechenden Fachöffentlichkeit, ausgerichtet auf Effizienz und Transparenz;
Zudem setzt "Deutsche See" insbesondere auf die enge Zusammenarbeit mit unabhängigen Instituten, Laboren und wissenschaftlichen Einrichtungen
(z.B. Hochschule Bremerhaven), um neue Entwicklungen in diese Standards einzubeziehen; - "Deutsche See" engagiert sich aktiv auf der nationalen und internationalen Politikebene: Dies spiegelt sich beispielsweise wider in einer engen
Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e. V., dem Johann Heinrich von Thünen-Institut
(Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei), dem Bundesumweltministerium und regionalen Vertretern der Politik; - "Deutsche See" schafft Transparenz auf allen Ebenen zu Gunsten des Vertrauens der relevanten Interessengruppen: Offene Informationen für Kunden, Lieferanten und auch für Verbraucher, um auf allen Ebenen von der Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit zu überzeugen;
- Moderne Unternehmensführung beinhaltet ein Ausräumen von Risiken im Vorfeld der unternehmerischen Entscheidungsfindung. "Deutsche See" praktiziert eine risikominimierte Einkaufspolitik, d. h. strenge Regeln für geltende Lieferantenbeziehungen und damit einhergehende Qualitätsmanagementvorschriften.
Dazu werden Lieferanten und Produkte speziellen Risikobewertungen unterzogen; - Zu den organisatorischen Grundzügen gehören
a) der Einsatz von Beauftragten für den Ressourcen- und Artenschutz und die Bestandserhaltung im Bereich Fisch und Meeresfrüchte sowie
b) der Einsatz von Beauftragten für die umweltfreundliche Gestaltung betrieblicher Prozesse; - Ein Aufbau und stetiger Ausbau des BIO-Sortiments seit 2002;
- Sowie der weiterführende schnelle Ausbau des im September 2006 erfolgreich eingeführten MSC-Sortiments;
"Deutsche See" als "Synonym" für nachhaltige Fischerei:
Initiativen und Aktivitäten
Zu den umfangreichen Maßnahmen im Hinblick auf eine nachhaltige Fischereipolitik zählen im Einzelnen:
1.) Die aktive Unterstützung der „Initiative zur Förderung einer bestandserhaltenden Fischerei“, die Anfang 1996 durch Branchenverbände der deutschen Fischwirtschaft verabschiedet wurde (Bundesmarktverband der Fischwirtschaft);
2.) Der aktiver Einsatz von "Deutsche See" im Forum "Bestandserhaltende Fischerei";
3.) Die Förderung kleiner und lokaler Fischereien (Beispiel Kutterfisch);
4.) Die intensive Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Bundes, Umweltorganisationen und anderen Institutionen wie z. B. dem Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e. V., dem Johann Heinrich von Thünen-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei), dem Bundesumweltministerium oder auch die Beteiligung von "Deutsche See" z.B. an der Kampagne des WWF zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer;
5.) Die Etablierung des Internationalen Food Standard (IFS);
6.) Die Beteiligung an IPP- und PPP-Projekten: Qualitätsstandard für Lachs aus Aquakultur;
7.) "Deutsche See" unterstützt die Vereinigung zum Schutz der Störe e.V. durch aktive Mitarbeit.
8.) "Deutsche See" ist Gründungsmitglied der Initiative zur Förderung der europäischen
Aale e. V.
"Deutsche See" ist dem Artenschutz verpflichtet und bestrebt, eine nachhaltige Fisch-Einkaufspolitik zu betreiben. Aus diesem Grund verfolgen wir konsequent das Ziel,
- für Fischarten, die gemäß wissenschaftlichen Befunden stark gefährdet sind, Alternativen zu suchen und zu listen;
- in diesem Zusammenhang Fischarten aus gut gemanagten Beständen bevorzugt zu listen;
- eine differenziertere Kennzeichnung der Produkte vorzunehmen;
- einen wachsenden Anteil von Fisch aus Aquakultur im Sortiment anzustreben und diesen auszubauen;
- einen wachsenden Anteil von Fisch mit MSC-Herkunft im Sortiment anzustreben und diesen auszubauen;
- einen wachsenden Anteil von Bio-Fisch aus ökologischer Aquakultur im Sortiment anzustreben und diesen auszubauen;
- in diesem Sinne auf Bio- und MSC-zertifizierte Lieferanten zu setzen und diese zu fördern;
- Prinzipiell Lieferländer mit guten Managementsystemen deutlich zu bevorzugen;
- Nach erfolgreicher IFS-Zertifizierung auch auf eine ISO-Zertifizierung (oder vegleichbare Zertifizierung ) ist hinzuarbeiten;
Oberstes Ziel ist und bleibt bei all diesen Maßnahmen die ständige Überprüfung der Sortimente im Hinblick auf Ressourcen- und Artenschutz!
B) Optimierung des Umweltmanagements
Zusätzlich zu den wichtigen ökologischen Aspekten modernen wirtschaftlichen Handelns betrachtet "Deutsche See" die kontinuierliche Optimierung
des Umwelt- und Energiemanagements sämtlicher betrieblicher Prozesse als weitere wichtige Aufgabe seiner Nachhaltigkeitspolitik.
Aus diesem Grund sieht sich "Deutsche See" permanent in der Pflicht, sich in allen Aspekten des Umweltmanagements langfristig zu engagieren.
Für das Umweltschutzverständnis von "Deutsche See" gilt:
- den Umweltschutz hinsichtlich der gesetzlichen Normen und internationalen Standards zu beachten;
- mögliche Umweltbelastungen zu minimieren und den Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern;


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