Deutsche See ist Klimaschutzbetrieb

Bremer Nachhaltigkeitspreis für die Fischmanufaktur

Von der Vielzahl an umgesetzten Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz beeindruckt, lobte der Bremer Umweltsenator Lohse bei seinem Besuch in unserer Fischmanufaktur das rege Umweltengagement.

Dr. Joachim Lohse, Bremer Umweltsenator

„Deutsche See beweist: Wer den Nachhaltigkeitsgedanken in der Breite umsetzt, hat wirtschaftlichen Erfolg. Wie hier betriebliche Prozesse gesteuert werden, ist absolut vorbildlich. Wir wünschen uns in Bremen und Bremerhaven mehr Unternehmen, die ebenfalls diesen Weg gehen. Dann ist es möglich, die Ziele des Klima- und Energieprogramms 2020 zu erreichen.“

Ausschlaggebend für den Preis war, dass es Deutsche See gelungen ist, den CO-Ausstoß in den vergangenen fünf Jahren nachweislich um mehr als 20 Prozent zu senken. Zur Absenkung der Emissionswerte tragen bei uns – als besonders energieintensivem Unternehmen – vor allem die installierten Eigenversorgungsanlagen bei. Deutsche See betreibt am Stammsitz in Bremerhaven sowohl eine Fotovoltaik-Anlage als auch ein Blockheizkraftwerk. Hinzu kommen eine immer effizientere Wärme- und Kälterückgewinnung und die Umstellung der Beleuchtung in der Produktion auf LED.

Der Preis ist Teil des Bremer Klimaschutz- und Energieprogramms, das die Senkung der CO-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zum Ziel hat. Deutsche See engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für den Umweltschutz und wurde dafür bereits 2010 als „Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen“ mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Wie wird man Klimaschutzbetrieb?

Um aktives Klimaschutzengagement vor Ort weiter anzuspornen, zeichnet die 'initiative umwelt unternehmen' konkrete Klimaschutzaktivitäten von Unternehmen mit dem Signet 'Klimaschutzbetrieb CO-20' aus. Unternehmen, die ihre CO₂-Emissionen am Standort im Land Bremen innerhalb von fünf Jahren um mehr als 20 Prozent reduziert haben, können die Auszeichnung erwerben!  

  • Experten berechnen die CO-Emissionen anhand der jährlichen Energieverbräuche der letzten fünf Jahre am Standort, getrennt nach den Energieträgern Strom, Gas, Öl und Fernwärme. Es erfolgt die Umrechnung in CO-Äquivalente, die dann für das Basisjahr als 100 Prozent gesetzt werden.
  • Energiesparmaßnahmen und die Nutzung von selbst erzeugter regenerativer Energie am Standort über den Fünf-Jahres-Zeitraum werden ebenfalls erfasst, umgerechnet und aufaddiert.
  • Ein Expertenteam prüft die Klimaschutzleistungen und bewertet diese fachlich.
  • Ergibt die Summe der vermiedenen CO-Emissionen mindestens 20 Prozent des Basisjahres, erfolgt die Auszeichnung zum 'Klimaschutzbetrieb CO-20'. 

Weitere Informationen zur Auszeichnung unter: www.umwelt-unternehmen.bremen.de