Japan bewegt

Japan bewegt

Wir sind betroffen – emotional. Denn "Deutsche See" fühlt sich mit Japan durch zwei Themen stark verbunden, Genuss und Fisch: Bei kaum einer anderen Nation sind Fisch und Meeresfrüchte so wesentliche Bestandteile der Küche und des täglichen Lebens wie in Japan. Der Bedarf ist so groß, dass er nur durch weltweite Importe gedeckt werden kann. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Familien. Wir können uns kaum vorstellen, was die japanische Bevölkerung durchgemacht hat und immer noch durchmacht. Das Ausmaß ist einfach unbegreiflich.

Fisch aus Japan

Die eintreffenden Informationen schockieren. Das Mitgefühl ist den Japanern sicher. Gleichzeitig beschäftigt viele Menschen in der Bundesrepublik unter anderem die Frage: Welche Auswirkungen könnte die Atom-Katastrophe in Japan auf die Lebensmittel aus dieser Region haben? Die Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (kurz vTI; Institut für Fischereiökologie) gehen in ihrer neuesten Pressemitteilung davon aus, "dass für die Verbraucher in Deutschland vom Fisch aus pazifischen Fanggebieten keine Gefährdung durch radioaktive Stoffe aus Fukushima ausgeht. Die größten Fanggebiete für den Alaska-Seelachs in der Beringsee, eine der für uns wichtigsten Fischarten aus dem Pazifik, liegen mehr als 2500 Kilometer von Fukushima entfernt. Dort ist nach jetziger Datenlage nicht mit einer nachweisbaren Erhöhung der radioaktiven Stoffe im Meer durch die Ereignisse in Japan zu rechnen. Zurückgeführt wird dies auf die schnelle Verteilung radioaktiver Stoffe im Meerwasser".
Antworten zu "Mögliche Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima auf das Meeres-Ökosystem und den dort gefangenen Fisch" geben die Wissenschaftler des vTI auf der Homepage des Instituts. 

Zu Strahlungswerten im Pazifik und Auswirkungen des Reaktorunglücks in Japan ist ein Interview mit Günter Kanisch auf tagesschau.de zu lesen. Der Diplom-Physiker und Mitarbeiter des vTI bestätigt darin: "Keine Gefahr durch kontaminierten Fisch."

 

Aktueller Stand bei "Deutsche See"

Für unsere Produkte gilt: Sämtliche verkauften sowie noch im Lager befindlichen Produkte und Rohwaren aus der Region in und um Japan stammen aus der Zeit vor der Katastrophe und sind somit als unbedenklich einzustufen. Wir stehen in engem Kontakt mit Wissenschaftlern, die die aktuelle Lage verfolgen und regelmäßig bewerten. Sobald Handlungsbedarf besteht, werden wir sofort die notwendigen Schritte ergreifen. Denn wir tun im Rahmen der Sorgfaltspflicht alles, um den Verbraucher zu schützen. 

Weiterführende Informationen

Zusätzliche Informationen zu Strahlenbelastung bei Lebensmitteln finden Sie beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

 

  • Mehr Informationen zur Fischnation Japan finden Sie hier.