Japan bewegt

Japan bewegt

Wir sind betroffen – emotional. Denn
"Deutsche See" fühlt sich mit Japan durch zwei Themen stark verbunden, Genuss und Fisch: Bei kaum einer anderen Nation sind Fisch und Meeresfrüchte so wesentliche Bestandteile der Küche und des täglichen Lebens wie in Japan. Der Bedarf ist so groß, dass er nur durch weltweite Importe gedeckt werden kann. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Familien. Wir können uns kaum vorstellen, was die japanische Bevölkerung durchgemacht hat und auch immer noch durchmacht.

Fisch aus Japan

Die eintreffenden Informationen schockierten. Das Mitgefühl ist den Japanern sicher. Gleichzeitig beschäftigt viele Menschen in der Bundesrepublik unter anderem die Frage: Welche Auswirkungen könnte die Atom-Katastrophe in Japan auf die Lebensmittel aus dieser Region haben? Die Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts gehen aktuell davon aus: „Die wichtige Frage, ob für den Menschen eine Gefahr beim Verzehr von Fisch oder Meeresfrüchten aus den großen pazifischen Fanggebieten besteht, kann nach vorliegender Datenlage eindeutig mit Nein beantwortet werden.“
Weitere Antworten zu "Mögliche Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima auf das Meeres-Ökosystem und den dort gefangenen Fisch" geben die Wissenschaftler des vTI auf der Homepage des Instituts. 

Zu Strahlungswerten im Pazifik und Auswirkungen des Reaktorunglücks in Japan ist ein Interview mit Günter Kanisch auf tagesschau.de zu lesen. Der Diplom-Physiker und Mitarbeiter des vTI bestätigt darin: "Keine Gefahr durch kontaminierten Fisch."

 

Aktueller Stand

Die Europäische Union hat als Reaktion auf die Ereignisse in Japan ihre Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Lebensmittel aus den betroffenen japanischen Regionen dürfen nur noch eingeführt werden, wenn sie in Japan streng kontrolliert und zertifiziert wurden.

"Deutsche See" hat zusätzlich ein Eigenkontrollsystem etabliert. Bislang lagen alle Untersuchungsergebnisse unterhalb der Nachweisgrenze. Diese Ergebnisse decken sich mit denen anderer deutscher Unternehmen.

Die Eigenkontrollen der deutschen Fischindustrie ergänzen die Untersuchungen der europäischen Mitgliedsstaaten. Auch diese Kontrollen von Fischereierzeugnissen aus dem gesamten Pazifik zeigen, dass nur unbelastete Fischereierzeugnisse in die EU importiert werden.

"Deutsche See" steht in engem Kontakt mit Wissenschaftlern, die die Lage verfolgen und regelmäßig bewerten. Sobald weiterer Handlungsbedarf besteht, der über unsere bisherigen Maßnahmen hinausgeht, werden wir sofort die notwendigen Schritte ergreifen. Denn wir tun im Rahmen der Sorgfaltspflicht alles, um den Verbraucher zu schützen. 

 

Weiterführende Informationen

Zusätzliche Informationen zu Strahlenbelastung bei Lebensmitteln finden Sie beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

 

  • Mehr Informationen zur Fischnation Japan finden Sie hier.