Sushi-Ausrüstung

Startklar für Sushi?

Es ist kein Wunder, dass man sich in Japan zum Sushimeister ausbilden lassen muss, bevor man die Allgemeinheit mit köstlich gefüllten Fischhäppchen verwöhnen darf. Aber mit den richtigen Werkzeugen, sprich mit dem richtigen Sushi-Zubehör, und ein wenig Sachkenntnis bei den Zutaten, lässt sich durchaus auch Sushi selber machen und das mit dem ganz persönlichem Dreh.

Sushi-Ausrüstung

Sushi-Zutaten

Sushireis

Eine Wissenschaft für sich und unverzichtbares Zubehör! Bei Sushireis handelt es sich immer um Rundkornreis. In Japan gibt es davon nahezu unendlich viele Sorten. Was einen guten Suhsireis ausmacht, sind strahlend weiße Körner mit dezentem Eigengeschmack, die nach dem Garen klebrig, aber nicht matschig werden und einen schönen Glanz bekommen. 

Reisessig

Reisessig wird  - wie der Name schon sagt – auf der Basis des Getreides hergestellt. Im Vergleich zu unserem Obst- oder Weinessig ist er deutlich milder. Er dient nicht nur als Würze für den Sushireis, sondern seine Säure verleiht den Körnern auch ihren erwünschten Glanz. Außerdem werden weitere Gewürze, im Wesentlichen Salz und Zucker, zunächst im Essig gelöst, bevor alles zusammen unter den Reis gemengt wird.

Noriblatt

Die würzige Hülle für Maki-Sushi besteht aus Speisealgen, die im Herbst geerntet, in Süßwasser gewaschen, dann gepresst und getrocknet und zum Schluss geröstet werden. Die quadratischen Blätter sind dunkelgrün und knusprig und werden elastisch, sobald man den feuchten Sushireis darauf verteilt. Dann lassen Sie sich problemlos mit Hilfe einer Bambusmatte zur Rolle aufwickeln. Je dunkler das Noriblatt übrigens ist, desto höher ist die Qualität, denn es besteht aus mehreren Schichten. Unter anderem werden die Blätter in folgende Qualitätsstufen unterschieden: „Gold/Gold“, „Silver/Silber“ und „Green/Grün“. Bei „Gold“ werden die Algen dichter gepresst und das Noriblatt ist zum Beispiel dunkler als beim silbernen Blatt. Außerdem ist das goldene kräftiger im Geschmack und weicht langsamer durch.

Sojasoße

Sojasoße ist der obligatorische Würzdipp für Sushi, allerdings gibt es qualitative Unterschiede. Zu empfehlen ist die natürlich gebraute Sojasoße auf Basis von fermentierten Sojabohnen. Deutlich preiswerter, aber geschmacklich ganz und gar nicht ebenbürtig ist die „künstliche“ Sojasoße, die mithilfe eines chemischen Verfahrens hergestellt wird.

Eingelegter Ingwer (Gari)

Der süß-säuerlich eingelegte Ingwer wird von Kennern zwischen den einzelnen Sushihäppchen gegessen, um den Geschmack im Mund zu neutralisieren und für das nächste Stück zu erfrischen. Darüber hinaus wird ihm eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt.

Fisch

Für Sushi eignen sich unterschiedlichste Fische und Meeresfrüchte. Die Klassiker für rohen Fisch sind Lachs, Thunfisch, Tintenfisch und Makrele, dabei ist beim Einkauf unbedingt auf Sushiqualität zu achten! Daneben haben gekochte Garnelen, gegrillter Aal, Surimi oder gekochtes Krebsfleisch und verschiedene Fischrogensorten einen festen Platz in der Bento-Box.

Gemüse

Im Prinzip sind der Kreativität bei der Füllung von Sushi keine Grenzen gesetzt. Neben Fisch und Meeresfrüchten sind Gurke, Avocado, Frühlingszwiebel, Zuckerschote, eingelegter Kürbis und Shiitakepilze die typischen vegetarischen Begleiter. Auch hervorragend geeignet ist Tamago, ein Omelett, das sich für Makis in Stäbchen schneiden oder als Scheiben für Nigiris verwenden lässt.

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