Kleine Hummerkunde

Kleine Hummerkunde

Hummer sind seit jeher eine beliebte und sehr kostbare Delikatesse.
Sie bevorzugen kalte Gewässer und entwickeln dort ihr feines, festes Fleisch, das an Geschmack und Qualität kaum zu überbieten ist.

Der europäische Hummer lebt im nordöstlichen Atlantik und in den kälteren Gewässern des Mittelmeeres; die Fanggründe seines amerikanischen Artgenossen hingegen befinden sich im Nordwest-Atlantik.

Hummer werden entweder sofort nach dem Fang gekocht und dann tiefgekühlt in den Handel gebracht oder aber lebend angeboten.

Im Vergleich zur Languste ist der Hummer viel ergiebiger, denn auch in den Scheren und Beinen versteckt sich köstliches Fleisch.
In heißem Wasser gekocht färbt sich der Chitinpanzer rot.

Für den Verzehr erfordert es reichlich Geschick, um mit dem besonderen Hummerbesteck an das begehrte Fleisch zu gelangen. Übung erfordert beispielsweise der Umgang mit der Hummerzange, mit der die Fänge des Hummers gebrochen werden, oder mit der Nadel, die dazu dient, alle Reste aus dem Chitinpanzer zu entfernen.



So tranchieren Sie den gekochten Hummer:

1. Den gekochten Hummer am Brustpanzer festhalten und die Scheren nacheinander vom Rumpf drehen.

 

2. Den Hummer entlang der Mittelnaht mit einem scharfen Messer durchtrennen. Das Tier drehen und den Kopf mit einem klaren Schnitt teilen.

 

3. Die grünliche Leber entnehmen, die Antennen entfernen und den Darm ziehen.

 

4. Die dünnen Beine vom Körper abdrehen; Beine mit dem Messerrücken leicht anklopfen und das Fleisch mit einer Hummergabel herausziehen.