Kleine Algenkunde

Kleine Algenkunde

Algen bzw. Meeresgras oder Seetang werden von Menschen schon seit Urzeiten als Nahrungsmittel benutzt. Für Japaner sind Algen ein Grundnahrungsmittel. Algen enthalten viele Mineralstoffe und Enzyme, vor allem verfügen sie über einen hohen Jod- und Kalziumgehalt. Gleichzeitig sind Algen arm an Fett und Kalorien.
Die Japaner essen gerade deshalb so viele Algen, weil es bei ihnen als erwiesen gilt, dass die Algininsäure, die in Algen enthalten ist, radioaktive Substanzen und Schwermetalle auffängt und aus dem Körper transportiert. Doch auch davon unabhängig sind stellen Algen eine ideale Nahrungsergänzung dar.

Ein Überblick über die bekanntesten und wohlschmeckendsten Algen:

Arame: Diese Alge hat einen leicht süßlich, milden Geschmack mit feinem Aroma und zeichnet sich durch eine ausgesprochen kurze Kochzeit aus. Arame kann sogar Blutdruck senkend wirken.

 

Hijiki: Diese Alge muss man besonders gut waschen, danach 20 Minuten einweichen lassen und anschließend 45 Minuten bis eine Stunde lang kochen lassen. Dabei vergrößert sie sich um das Fünffache! Sie enthält sehr viel Kalzium, Eisen, Vitamin A und B und Eiweiß, trägt zur Senkung des Cholesterinspiegels bei, fördert die Zellenneubildung und ist außerdem auf Grund ihres hohen Eisengehalts auch empfehlenswert für Schwangere.

 

Kombu: Diese Algenart enthält viele Mineralien wie z.B. natürliches Glutamat und unterstützt deshalb die Verdauung. Generell muss auch diese Alge relativ lange gekocht werden. Kombu kann als Salzersatz verwendet werden, als Streugewürz - indem die Alge geröstet und dann zu einem Pulver zermahlen wird – oder aber als Geschmacksverstärker bei Suppen, wobei die Algen dann 5-10 Minuten im Wasser gekocht und dann wieder entfernt werden.