Deutsche essen viel zu wenig Fisch
Jetzt ist es amtlich: In Deutschland wird zu wenig Fisch gegessen! Eine Studie, die die nationalen Verzehrgewohnheiten unter die Lupe nahm, brachte zutage, dass die Deutschen lediglich die Hälfte der empfohlenen Wochenmenge Fisch zu sich nehmen. Im internationalen Vergleich liegen wir damit weit hinter den großen Fischnationen wie Island und Norwegen zurück…
Seit Jahren folgt der Fischkonsum in Deutschland einem positiven Trend. Waren es im Jahr 2004 noch rund 13,8 Kilogramm pro Kopf und Jahr, so liegen wir inzwischen bei einem jährlichen Verbrauch von mehr als 16 Kilogramm. Das ist jedoch noch lange nicht genug, meint das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die so genannte „Nationale Verzehrstudie II“ hat unter anderem den Fischkonsum innerhalb verschiedener Altersgruppen erfasst.
Befragt wurden bundesweit Jugendliche und Erwachsene, wobei die generelle Tendenz deutlich machte, dass die verzehrte Fischmenge sich in zunehmendem Alter stetig erhöht. Am Wenigsten machen sich demnach Jugendliche von 14 bis 18 Jahren aus Fisch und Meeresfrüchten. Obwohl Männer etwas mehr Fisch essen als Frauen, war der Unterschied so gering, dass man keine generellen geschlechterspezifischen Schlussfolgerungen ziehen kann. Gravierend indes ist der Vergleich zwischen Fisch und Fleisch. Männer essen ungefähr dreimal soviel Fleisch wie Fisch, Frauen die doppelte Menge.
Fazit: In Deutschland wird lediglich halb so viel Fisch gegessen, wie von Experten für die ausreichende Versorgung mit den wichtigen und gesunden Omega-3-Fettsäuren empfohlen wird.


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